Bundeskanzlerin beim Online-Jahresempfang des Behindertenbeauftragten

Bundeskanzlerin beim Online-Jahresempfang des Behindertenbeauftragten (eu-schwerbehinderung.eu)

Am 17. August 2021 fand der dritte Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel in Berlin statt. Gastrednerin war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Die Kanzlerin sagte in ihrer Rede, dass Teilhabe keine Frage von Zahlen sei. „Sie berührt dass Grundverständnis unseres Zusammenlebens, sie betrifft jeden einzelnen in seiner unteilbaren Würde als Mensch.“ Sie führte weiter aus: „Dass wir alle so selbstverständlich zusammengehören, ob mit oder ohne Behinderung, das sollten wir so früh wie möglich lernen. Daher sollten Menschen mit welcher Beeinträchtigung auch immer von Anfang an dazugehören. Sie sollten in die gleichen Schulen gehen und die gleichen Freizeiteinrichtungen nutzen. Dann wird es selbstverständlicher, in späteren Jahren gemeinsame Wege zu gehen.“ Quelle: Bundeskanzlerin beim Online-Jahresempfang des Behindertenbeauftragten (eu-schwerbehinderung.eu) © EU-Schwerbehinderung

Die Kanzlerin bricht mit der deutschen Politik gegenüber Menschen mit Behinderung. Angela Merkel benennt, wie sie isoliert und diskriminiert werden. Das ist ein Novum. Aber niemand hört ihr zu.

Ein Kommentar von Jan Rübel – Quelle: Kommentar: Merkel startet eine Revolte – und keiner hört hin (yahoo.com)

Beim Jahresempfang des Behindertenbeauftragten des Bundes brach die Regierungschefin im Grunde mit ihrer eigenen Politik. Sie benannte, was zu laufen hat – und sagte damit unausgesprochen, was alles in Deutschland scheitert. Im Grunde attestierte sie, wie seit Jahrzehnten Menschenrechte verletzt werden, und zwar massenhaft.

Was war geschehen? Merkel definierte drei Punkte.

  1. „Dass wir alle so selbstverständlich zusammengehören, ob mit oder ohne Behinderung, das sollten wir so früh wie möglich lernen. Daher sollten Menschen mit welcher Beeinträchtigung auch immer von Anfang an dazugehören. Sie sollten in die gleichen Schulen gehen und die gleichen Freizeiteinrichtungen nutzen. Dann wird es selbstverständlicher, in späteren Jahren gemeinsame Wege zu gehen.“
  2. Behinderung bestehe durch Barrieren im Lebensumfeld. Menschen seien nicht behindert, sie würden behindert.
  3. „Auch, wenn der Übergang aus einer geschützten Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt sehr schwierig ist, gilt es, diesen Weg zu ebnen“, sagte sie nach Angaben der „Kobinet-Nachrichten“. Auch wenn die Arbeit dort wertgeschätzt würde, schlage sich diese Wertschätzung nicht im Einkommen nieder. „Deswegen sollten wir uns Gedanken darüber machen, den Werkstattlohn neu zu regeln und gleichzeitig die derzeitige Deckelung des Arbeitsfördergeldes aufzuheben.“ Quelle: Barrierefreiheit in nächster Wahlperiode konsequent voranbringen | kobinet-nachrichten

Weiterlesen auf Yahoo: Kommentar: Merkel startet eine Revolte – und keiner hört hin (yahoo.com)

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